Kurhaus Masserberg – Hotel mit bewegter Geschichte

Das ehemalige Kurhaus in Masserberg, mitten in malerischer Natur im Süden des Thüringer Waldes gelegen, wurde 1906 erbaut und noch bis 2005 wirtschaftlich betrieben. Mit dem Kurhaus Masserberg verbinden viele ehemalige Gäste und Besucher schöne Erinnerungen an Urlaube in ganz besonderer Atmosphäre und Gesellschaft inmitten der wunderbaren Landschaft am Rennsteig.

Schon in den  zwanziger Jahren war das Haus im gesamten südthüringschen und nordbayrischen Raum ob seiner guten Küche und komfortablen Übenachtungsmöglichkeiten eine bekannte Adresse. Als eines der ganz wenigen privat geführten Häuser und Vertragshaus der Sächsischen Akademie der Wissenschaften hatte das Kurhaus Masserberg später in der sozialistischen Epoche dabei stets den Nimbus des Besonderen.

Nach dem Tode (am 27.4.2005) von „Tante Hertha“, der letzten Inhaberin, konnte der Hotel- und Gaststättenbetrieb leider nicht fortgesetzt werden. Bis zum Zeitpunkt der Schliessung war das damals recht gut erhaltene Gebäude mit dem komplett erhaltenen Inventar ein kunsthistorisch wertvolles Zeugnis aus der Zeit der Jahrhundertwende. Einmal noch diente das Kurhaus als Kulisse für den Film „Masserberg“ von Regisseur Martin Enlen (2010) , wovon die Inschrift am Haupteingang noch heute zeugt. Leider ist es der Gemeinde Masserberg nicht gelungen, dieses einmalige Gebäude und die Einrichtung vor dem Verfall zu retten. Mittlerweile wird das Haus in stark sanierungsbedürftigem Zustand zum Kauf angeboten.

Wir möchten mit dieser Seite an das Kurhaus Masserberg erinnern. Dabei sprechen wir besonders ehemalige Gäste des Hauses an. Besucher der Seite werden gebeten, uns Erinnerungsstücke, wie z.B. Fotos, Zeitungsartikel, Speisekarten, Rezepte aus der Küche von „Tante Hertha“, aber auch besondere Anekdoten u.s.w. zuzusenden. Wir werden versuchen, mit Hilfe des Materials- Stück für Stück- das Kurhaus Masserberg wieder in die Erinnerung zurückzurufen.

Das Kurhaus vor dem Umbau

Die Bilder wurden uns dankenswerterweise von Herrn Cornelius Geiger, Weissenfels, sowie von Dr. Hans-Georg Wenzel, Randersacker, zur Verfügung gestellt.